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Wollen wir nicht alle, dass unsere Kinder im Auto möglichst sicher unterwegs sind?

Was sagen die Unfallstatistiken aus?

Schaut man sich z.B. die Unfallstatistik des statistischen Bundesamtes an und schaut dort, wie viele Kinder in den verschiedenen Altersstufen verletzt und getötet werden, stellt man einen enormen Anstieg bei den 1- bis 2-jährigen gegenüber den unter 1-jährigen fest.

Woran könnte das liegen?
Kinder werden in Deutschland in der Regel bis zu etwa zu ihrem 1.Geburtstag in Kindersitzen der Gruppe 0/0+, den so genannten Babyschalen, befördert. Diese Babyschalen müssen rückwärts gerichtet im Auto montiert werden. Wenn die Kinder sitzen können und ein Gewicht von 9 kg erreicht haben, werden sie in einen Sitz der Gruppe 1 (oder einen gruppenübergreifenden Sitz) gesetzt. Diese Sitze sind in Deutschland meist vorwärts gerichtet.
In diesem Alter sind jedoch Muskulatur und Sehnen im Nackenbereich der Kinder noch nicht stark genug, um den Kräften einer Kollision standhalten zu können. Der im Verhältnis zum Körpergewicht noch sehr schwere Babykopf schleudert nach vorne und die Wirbelsäule wird überdehnt.
Dabei kann es zu schweren Kopf- und Rückenmarksverletzungen kommen, die den Tod oder eine Querschnittslähmung zur Folge haben können. Dafür reichen schon die im Stadtverkehr üblichen Geschwindigkeiten.

In Schweden gibt es diesen Anstieg der verletzten und getöteten Kinder im Alter von 1-2 Jahren nicht.
In Schweden ist es üblich, Kinder bis zu ihrem 3.Lebensjahr, oft auch darüber hinaus, in Reboard-Kindersitzen fahren zu lassen.

Was sind Reboarder?
Als Reboarder bezeichnet man rückwärts gerichtete Kindersitze der Gruppen 0+/1, 1 und 1/2. (9-18kg bzw. 9-25kg)

Warum rückwärts?
Bei einem Frontalaufprall, der häufigsten Unfallart, die gleichzeitig die schwerwiegendsten Verletzungen zur Folge hat, wird das Kind in den Reboard- Kindersitz gepresst und die Kräfte verteilen sich über die gesamte Rückenfläche. Der Kopf wird durch den Sitz gehalten. Bei einer Seitenkollision wird das Kind, durch die häufig gleichzeitig auftretenden Verzögerungskräfte, ebenfalls in den Reboarder gedrückt und der Seitenaufprallschutz des Sitzes kann funktionieren. Bei der seltensten Form schwerer Unfälle, der Heckkollision, ist ihr Kind auch gut geschützt, da es weiter vom Heck entfernt sitzt und es damit eine größere Knautschzone gibt. Viele Experten bestätigen die Sicherheitsvorteile von Reboardern (siehe Links)

Warum sind Reboarder hier zu Lande so unbekannt?
Nur die allerwenigsten Babyausstatter führen Reboard-Kindersitze, da kaum Nachfrage besteht und für eine ausführliche Sicherheitsberatung weder Zeit noch entsprechend qualifiziertes Personal vorhanden ist. Der ADAC und Stiftung Warentest vergeben in der Regel schlechtere Noten für Reboarder, was zu Verunsicherung führt.

Warum hält sich der ADAC bei der Empfehlung von Reboardern zurück?
Der ADAC empfiehlt, Kinder so lange wie möglich rückwärts gerichtet zu fahren zu lassen, sieht aber in dem etwas komplizierteren Einbau von Reboard-Kindersitzen eine mögliche Fehlerquelle, was zu Abwertungen in den Tests führt.

Warum bekommen Reboarder bei Stiftung Warentest und dem ADAC schlechte Noten?
In den gemeinsamen Tests von ADAC und Stiftung Warentest geht die Unfallsicherheit eines Sitzes nur mit 50% in die Endnote ein. Die anderen 50% setzen sich aus Ergonomie und Handhabung zusammen. Da der Einbau eines Reboarders in den meisten Fällen etwas komplizierter ist als der eines vorwärts gerichteten Sitzes, gibt es hier große Abwertungen. Des Weiteren bieten viele Reboard-Kindersitze auch die Möglichkeit, den Sitz vorwärts gerichtet zu verwenden und deshalb werden die Sitze auch vorwärts gerichtet getestet. Da sie aber für den Rückwärtseinbau optimiert sind, gibt es auch hier wieder Abwertungen. (Zitat Stiftung Warentest 11/2009 über den Vorwärtseinbau beim BeSafe iZi Combi X3: "Das vereinfacht zwar das Einbauen, verschlechtert aber den Frontalaufprallschutz von "sehr gut" auf "befriedigend")

Die Vorurteile:

Viele Vorurteile gegenüber Reboardern rühren daher, dass Eltern die Eigenschaften rückwärts gerichteter Kindersitze mit denen einer Babyschale gleich setzen. Dabei gibt es gravierende Unterschiede.

In einem Reboarder wäre mein Kind unglücklich, weil es endlich vorwärts fahren will:
Wenn Ihr Baby in der Babyschale nicht mehr zufrieden ist, heißt das nicht, dass es jetzt vorwärts fahren möchte. In der Regel will das Kind nicht mehr im Auto liegen und die Fahrzeugdecke anstarren.

In einem Reboard-Kindersitz kann mein Kind nichts sehen:
Kinder in Reboardern können hervorragend aus dem Seitenfenster schauen, da Reboarder meist etwas höher gebaut sind als vorwärts gerichtete Sitze. Auch aus der Heckscheibe haben die Kinder meist einen sehr guten Blick.

In einem Reboarder kann ich mein Kind nicht sehen:
Um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, gibt es kleine Spiegel, die an der Kopfstütze angebracht werden, und über den Sie Ihr Kind sehen und auch Ihr Kind Sie sehen kann.

Kindern wird in Reboardern übel:
Bei Kindern, die unter Reisekrankheit leiden, macht es in der Regel keinen Unterschied, ob sie vorwärts oder rückwärts fahren, ihnen wird auch in einem vorwärts gerichteten Sitz übel. Kinder, die das Rückwärtsfahren von der Babyschale gewöhnt sind, haben eigentlich nie Probleme mit dem Rückwärtsfahren in einem Reboard-Kindersitz.

Reboarder passen nur in große Autos:
Reboarder nehmen konstruktionsbedingt mehr Platz in Anspruch, was jedoch nicht heißt, dass sie nicht in kleine Autos passen. Gerade kleine Autos sind heute häufig kleine "Platzwunder" und so wurden wir beim Einbau von Reboardern schon oft gerade von kleinen Autos sehr positiv überrascht. Wichtig ist, besonders bei kleinen Autos, dass der Sitz zur Probe eingebaut wird, damit man schauen kann, wie Sitz und Auto zusammen passen.

Reboarder sind teurer als vorwärts gerichtete Sitze:
Dieses Vorurteil stimmt leider meistens und hängt mit der geringen Verbreitung der Sitze zusammen. Die Hersteller haben die selben Kosten für Sitzentwicklung und Zulassung wie bei vorwärts gerichteten Sitzen, der Markt beschränkt sich zur Zeit jedoch fast nur auf Skandinavien. Bedenkt man aber, welche Summen wir teilweise für Statussymbole wie Handy oder einen Kinderwagen bereit sind zu zahlen, sollten wir dann wirklich gerade bei der Sicherheit unserer